Mesotheliom des Bauchfell, peritoneales Mesotheliom, Bauchfellkarzinom - Informationen und Behandlungsmöglichkeiten


Mesotheliom des Bauchfell, peritoneales Mesotheliom, Bauchfellkarzinom

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 20.000 Menschen an einem tumorösen Befall des Bauchfells, Peritonealkarzinose genannt. Colorektale Karzinome, das Magenkarzinom, Dünndarm – Malignome und das Ovarialkarzinom stellen dabei in den meisten Fällen den Ursprungsort einer solchen Tumorausbreitung dar. Außer diesen eher häufigen Tumorarten existieren noch weitere, eher selten auftretende Tumorentitäten wie das Pseudomyxoma peritonei oder das peritoneale Mesotheliom, die zu einem peritonealen Tumorbefall führen.

Die meisten Patienten mit einem peritonealen Befall sterben innerhalb von 6 Monaten. In einer multizentrischen, prospektiven Untersuchung an 370 Patienten mit Peritonealkarzinose nicht-gynäkologischer Primärtumore betrug die mediane Überlebenszeit 3,1 Monte für das Gesamtklientel. Auch für die Untergruppen des Magenkarzinoms (3,1 Mon.), das colorektale Karzinom (5,2 Mon.), das Pankreaskarzinom (1,5 Mon.) und den unbekannten Primärtumor CUP (1,5 Mon.) waren die medianen Überlebenszeiten extrem kurz. Diese Daten belegen die Ineffizienz bisher verwendeter Therapiemaßnahmen wie systemische Chemotherapie, "Supportive Care" oder Bestrahlung.

Pathophysiologisch betrachtet entsteht eine peritoneale Metastasierung durch Auswanderung und Anwachsen von Tumorzellen auf dem Bauchfell. Eine solche Aussaat kann entweder durch Serosa-Infiltration bei abdominellen Tumoren, lymphatische oder hämatogene Tumorzellauswanderung oder direkte Manipulation zum Bespiel während der Operation entstehen.
In den letzten 10 Jahren häufen sich zunehmend positive Berichte über die Verbesserung der Prognose von Patienten mit manifester Peritonealkarzinose durch multiviszerale Resektion befallener Organe in Kombination mit flächenhafter Entfernung des Bauchfells und intraperitonealer Chemotherapie unter hyperthermen Bedingungen.



Seitenanfang





Tumorarten

Analkarzinom
Appendixkarzinom
Lungenkrebs
Dickdarmkrebs
Dünndarmkrebs
gastrointestinaler Karzinoid Tumor
Leberkrebs
Magenkrebs
Mammakarzinom
Müllerscher Mischtumor
Ovarialkarzinom
Pankreaskarzinom
Peritonealkarzinose
Mastdarmkrebs
Gebärmutterhalskrebs

Literatur

Veröffentlichungen von Dr. Müller

Veröffentlichungen von Fachkollegen

Supportive Care

Umgang und Pflege implantierter Portkathetern

Behandlung maligner Ergüsse

Schmerztherapie

Misteltherapie

Enterale Ernährung

Ernährungstherapie

Glutathion

Suche


Allgemeines

Aszites
Bauchraum
Peritoneum
Hyperthermie

Weiter Informationen über Peritonektomien finden Sie auf
peritonectomy.com








Neuigkeiten

Ergebnisse einer Befragung hinsichtlich zytoreduktiver Operationen in 33 Zentren

Wirksame Behandlung des fortgeschrittenen Müller´schen Mischtumors

WHO - Stufenschema der Schmerztherapie

Aktuelle Publikationen

Die Hyperthermie im Gesamtkonzept der Behandlung des Bauchfellkrebs

Regional chemotherapy plus or minus prophylaxis of thrombembolic events with low-dose Warfarin in the treatment of advanced pancreatic cancer – a retrospective analysis

Kontakt

Praxis Würzburg
Dr. H. Müller
97080 Würzburg
Brücknerstraße 4
+49 931 200410
Mobil: 0170 3607780 (werktags)
E-Mail

DRK Manniske Krankenhaus
Abteilung für Viszeralchirurgie
An der Wipper 2
06567 Bad Frankenhausen / Thüringen

Ambulanz Sprechstunde
in Würzburg
Montag - Freitag
Montag - Freitag
9:00 bis 15:00 Uhr

Hier findet ebenfalls die Fatigue Syndrom
Sprechstunde statt.

Zur Vorstellung in der Sprechstunde werden alle aktuellen Unterlagen, wie Laborbefunde, OP-Berichte und CT- oder MR-Bilder benötigt




© Dr. Herwart Müller, MD, FACS - D-97762 Hammelburg, Germany

Mesotheliom, Bauchfell, peritoneales, Bauchfellkarzinom, Peritonealkarzinose, Peritonektomie, Peritonealcarcinose, Lebermetastasen, regionale, Chemotherapie, Krebs, Onkologie, Ovarialkarzinom, Eierstockkrebs, Colonkarzinom, colorectales, Karzinom, multimodales Behandlungskonzept, Aszites